Lebenslauf

Dipl.-Ing. Rainer Detering
Senior Consultant, c/o ICA-D
Röntgenstr. 18
D-76751 Jockgrim

e-mail:
Tel.: 07271-51084

 

 

16.10.1944
Geboren in Großgarten, Kreis Angerburg in Ostpreußen, als zweiter von drei Söhnen der Eheleute Dipl.-Ing. (verm) Herwig Detering und Ehefrau Margarete. Großeltern: Vereideter Geometer Martin Detering und Ehefrau Ida, Wuppertal-Barmen, und Landwirt Paul Ebelt und Ehefrau Bertha, Großgarten.

bis 1965
Schulbesuch in Wuppertal. Abitur am Städtischen Gymnasium Sedanstraße. Präferenzen: Kunst und Deutsch. Angeleitete Ausbildung handwerklicher und kunsthandwerklicher Fähigkeiten. Ursprünglicher Berufswunsch: Bildhauer.

1965-1967
Bundeswehr-Dienst in Schleswig-Holstein bei der Panzergrenadier-Division 6 (Flugabwehr und als Leiter der Vermessungsgruppe bei der Raketenartillerie). Erste EDV-Ausbildung.

1967-1977
Einschreibung als stud.geod. an der Universität, später Technischen Universität Karlsruhe. Daneben Gasthörer in Heidelberg und autodidaktische Studien in unterschiedlichen Disziplinen (Anatomie des Auges, Soziographie, Demoskopie, verschiedene konstruktionstechnische Disziplinen). Finanzierung des Studiums zum Teil aus eigenen Einkünften (aus Verkehrszählungen bis Werbegraphik).

1968/1969-1971
Aufbau und Leitung einer freiberuflich tätigen Arbeitsgruppe für die Vermessung der südpfälzischen Orte Wörth und Maximiliansau zum Aufbau eines Leitungskatasters für den Wasserversorgungs-Zweckverband Germersheim-Süd.
   
ab 1969
Erster (viermonatiger) Aufenthalt in USA, Kanada und Mexiko. Es folgen später bis heute ca. 20 weitere mindestens einmonatige USA-Aufenthalte. Auslandsaufenthalte außerhalb West-Europas insgesamt: ca. 40. Ostblock-Erfahrung.

1970-1975
Mit Unterbrechungen: Studien und Entwürfe über Yacht- und Bootsbau (hoch stabile Leichtbauten mit besonderer Berücksichtigung von geschwindigkeits- und schräglageabhängigen Rumpfparametern; photogrammetrische Modellvermessungen; Schlepptankversuche).

1971-1974
Gründung und einjähriger Vorsitz, später Leitung der Kommission ,,Berufsbild", der zunächst bundesweiten, später auf einige westeuropäische Länder erweiterten ARGEOS (Arbeitsgemeinschaft der Geodäsiestudenten der BRD). Die Gruppe ist bis heute aktiv, ohne jemals eine Satzung gehabt zu haben: Ihre Arbeit basiert auf einem einseitigen Ethik-Protokoll der "Ersten Stunde". Erste Kongreßerfahrung auf nationaler Ebene.

Juli 1971
Erste Kongreßerfahrung auf internationaler Ebene. Präsentation eines Konzeptes zur Berufsbildanalyse des Vermessungsingenieurs während des XIII. FIG-Kongresses, Wiesbaden (Federation Internationale des Geometres). Mitarbeit in berufsständischen Vereinigungen..

1971-1972
Autodidaktisches Studium demoskopischer Grundlagen und Methodik (im Wesentlichen Noelle-Neumann).

1972,73,75
Erste Lehrerfahrungen vor einem größeren Auditorium. Jeweils einwöchige Kompaktkurse ,,Vermessungskunde für Bauingenieure" mit ca. 250 Teilnehmern.

ab 1974
Weitere Finanzierung des Studiums vollständig aus eigenen Einkünften, vorwiegend technisch anspruchsvolle Design-Arbeiten.

1973/1974
Zweijährige intensive Programmierarbeiten zum Problem der ,,Einflüsse durch böigen Wind auf hohe Bauwerke". Hilfsassistent am Inst.f.Beton und Stahlbeton, TU Karlsruhe. EDV-gestützte Analyse sehr großer Zeitreihen, Glättungen und Auswertungen periodischer diskretisierter Meßdaten von induktiven Wegaufnehmern.

1974
Invited Paper der Internationalen Kartographischen Vereinigung zum XIV.FIG-Kongreß in Washington, D.C., USA, zu Ausbildungs- und Praxisfragen im Vermessungswesen. Erster frei vorgetragener Vortrag in englischer Sprache. Während dieses Aufenthaltes in den USA erste faszinierte Berührung mit Elementen von "Micro-Computern".

1974
Diplomarbeit über "Approximation topographischer Flächen durch bikubische Spline-Funktionen", Note: "Sehr gut".

1975
Veröffentlichung der Ergebnisse ,,Zum Berufsbild des Vermessungsingenieurs" in Zeitschr.f.Verm.Wesen 8/75 (Das erste und einzige Mal in der 100jährigen Geschichte der Zeitschrift wird ein ganzes Heft nur einem einzigen Titel gewidmet; nicht-diplomierte Autoren waren bis dato ohnehin undenkbar).

1976/1977
Marktanalyse, Kalkulation, Mitarbeit und Vertrieb eines neuen Stadtplans für Karlsruhe bei der Offsetdruckerei und kartographischen Fa.H.Wocke, Karlsruhe.

1976/77
Diplomprüfung an der TU Karlsruhe, Geodätisches Institut, Note "gut".

1977-1978
DfG-Forschungsstelle mit Lehrauftragsbefreiung zum Thema "Ableitung automatischer Schummerungs-Techniken aus Digitalen Geländemodellen" am Institut für Photogrammetrie und Topographie der TU Karlsruhe.

1978-1990
Mitgründer und Geschäftsführer der Micro-Computer-Firma "dedata edv", Karlsruhe. In dieser Zeit Organisation und Durchführung von ca. 50 internationalen Messen (CAT, CeBIT, Systec), Mitgliedschaft in verschiedenen Berufs- und Wirtschafts-Verbänden und -Organisationen, Teilnahme an Wirtschaftsdelegationen des Landes Baden-Württemberg.

1979
Zusammenbau von Microcomputern aus selbst importierten Chips und Bauelementen.

1978-1979
Portierung von Groß-EDV-orientierten vermessungstechnischen Berechnungsprogrammen auf Microcomputer

1979-1989
Entwicklung, Konstruktionsbeteiligung und Vertrieb von DIN A1 großen Präzisions-Flachbett-Plottern "dpa1" für Tusche führende Röhrchenfedern, z80-mikrocodierte Software für DIN Normschriften.

1980-1983
Konzeption und Konstruktionsleitung für Zeichenbrett-adaptierte tastaturgetriebene Kleinplotter (für Faber-Castell, Weiter-Entwicklung mit ISIS).

1983-1992
Entwicklung und Vermarktung der 2-D-CAD-Systeme "dedataCAD" und "variCAD" (Reduktion von 80% der Funktionsvielfalt auf die Kombination von nur zwei zusammenliegenden Funktionstasten). Schwerpunkt der Tätigkeit: Geschäftsleitung und Investitionsgütermarketing. Ausbau eines effizienten Direkt-Marketing. OEM-Kunde: Rotring. Koordination von Software-Entwicklungen in Deutschland (West und Ost), Ungarn, UdSSR.

ab 1992
Verschiedene selbständige Beratungstätigkeiten, überwiegend in Kooperation mit dem Ing-Büro Dr.R.König, Ettlingen (verschiedene Produktentwicklungen zur Patent- und Marktreife; Patententwicklung eines selbst bremsenden Rades; konstruktive Verbesserung des Fahrverhaltens eines Hausbootes, u.a.m.).

1993-1999
Entwicklung und Eigenvertrieb von CD-ROM-gestützten Konsumgütern, unter Anderen: "PLZ-Route", "SWA-Routenplaner" mit Farbrasterkarten und Zusatzmodul zur geographischen Vertriebsanalyse, "D-Hotel", Clip-Art-Serien. Tätigkeit als Senior Consultant bei der von Martina Detering geführten Firma (ICA-D).

ab 1993
Aufbau einer Knowledge-Base zur deutschen, internationalen, Kunst- Kultur und Technik-Geschichte mit der Zielsetzung einer einfachen Verknüpfbarkeit mit dem Angebot Dritter (oder eigener Produktsäulen, z.B. aus dem touristischen Bereich). Vermarktung in verschiedene Kanäle (CD-ROM, OEM, Content). Kostengünstiger Aufbau von Bilddatenbanken (CD-ROM-gerechte Bildauflösung)

ab Ende 1997
Trennung vom Distrubor TopWare. Aufbau eigener Internet-Präsenzen. Beobachtung und Studium der Internet-spezifischen Markterfordernisse.

ab Jan 1999
Präsenz der Knowledge-Base zur Geschichte ("2000 Jahre Chronik") im Internet. Intensive Kooperation mit dem Ingenieurbüro B.Rath, Stuttgart, bei Maschinen-nahen Aufgabenstellungen und allen Fragen des technischen Hostings. Entwicklung einer eigenen "search engine". Entwicklung von Automaten zur selbständigen Erzeugung optimaler META-Tags für HTML-Seiten beliebigen Inhalts.

Ende 1999
Nach nur acht Monaten online-Präsenz von ica-d (SkateGuide, Puzzles) und geschichte.2me.net bereits Generierung von knapp 1 Mio Page Views pro Monat, wobei über 90% des "traffics" über Suchmaschinen geholt wird. Erste qualifizierte Content-Verträge (ab 1.10.: zdf.de/wissen/kalenderblatt/).

Ab Dez 1999
Konzentration auf neue Wissensbereiche (derzeit zur Veröffentlichung anstehend: Gesetzestexte). Ausbau von "2000 Jahre..." zur Marke (weltchronik.de, deutsche-chronik.de). Anbahnung von Kooperationen.

Anfang 2000
Leistungsbilanz: Online: 25.000 Webseiten; Offline: Bilddatenbank ca. 80.000 Bilder (Geschichte, Touristik, Hotelbereich). Offen für neue Herausforderungen.


Hobbies, Vorlieben:

-Zusammen mit meiner Frau Martina die Begleitung unserer drei Kinder Marcel, Stephan und Vanessa beim Erwachsenwerden.
-Fotografieren, weshalb Bilder von mir selbst Mangelware sind. Handwerkliche Tätigkeiten.
-Kunst um mich herum. Schwerpunkt: Sammlung zeitgenössischer Werke klassischer chinesischer Tuschemalerei.
-Kalkulierbares Abenteuer: Erfahrener Schiffsführer von Hochsee-Yachten, auch mit unerfahrener Crew in unbekannten oder nicht kartierten Gewässern. Die Gelegenheiten sind selten geworden, was nicht weiter tragisch ist.
-Musik: Jazz (Miles Davis, Paul Desmond).
-Literatur: Am liebsten Aphorismen - wenig zu Lesen, aber Wochen lang zum Nach-Sinnen. Geo, National Geographic, Time (Magazine), Bild der Wissenschaft. Cartoons: Stein, Peanuts und Hägar der Schreckliche.
-Sport: Schwimmen (unter 27 min/km), Inline Skaten. Outdoor: am Liebsten im "Dschungel vor der Haustür".

Abneigungen:

So gut wie keine. Abneigung entsteht wohl nur gegenüber Phänomenen oder Dingen, die man nicht versteht oder nicht verstehen will.


Ich spreche und schreibe neben präzisem Deutsch verhandlungs-sicheres (amerikanisches) Englisch mit nachgewiesener Erfahrung insbesondere beim Abschluß internationaler Lizenzverträge. Diese Erfahrung erstreckt sich auch auf Verhandlungspartner aus Ostblockländern.


Meine besonderen Stärken liegen:
-im Abstraktionsvermögen auch komplexer Zusammenhänge und damit einher gehend die griffige Formulierung von Entwicklungs- und oder Marketing-Vorhaben
-in der Vorausschau technischer Entwicklungen und deren pragmatische Umsetzung in marktorientierte Aktionen.
-ich kann zuhören und Entwicklungsvorstellungen eines Teams im Dialog mit diesem abschätzen und ggf. markt- und kostenorientiert korrigieren, ohne selbst "Alles alleine machen" zu wollen.
-im Schnell-Filtern unbedeutender Elemente mir unbekannter Zusammenhänge, die ich idR als "black box parke", bis der Lauf der Dinge mich zum Verstehen derselben zwingt.
-seit Jahrzehnten bei der Motivation bis hin zu Begeisterung von Mitarbeitern und Partnern. Nicht nur weil meine Familie mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren noch recht jung ist, habe ich im Umgang insbesondere mit Teams auch aus sehr jungen Mitarbeitern in aller Regel Erfolg.

Meine Schwächen sind:
-man kann mich selten überreden. Man sollte mich mit den besseren Argumenten überzeugen.
-nach den anderen Schwächen sollte man besser meine Familie befragen.